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By Heinrich Mauri (auth.)

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Spezieller Teil I: Die Eingriffe in der Bauchhöhle

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Aufstellung im Arbeitsbereich mehrerer Maschinen. Es ist immer sehr vorteilhaft, wenn das Werkstück im ersten Arbeitsgang so hergerichtet werden kann, daß es bei allen Aufspannungen für die nachfolgenden Arbeitsgänge mittels einfachster Spannvorrichtungen vollbestimmt werden kann . Bei der Rundbearbeitung geht das ohne weiteres z. B. durch Drehen einer Kreisfläche mit Außen- oder Innenpassung. Bei der Langbearbeitung geht das natürlich nicht. Die zu bearbeitende Ausgangsform für die Vollbestimmung ist in der Regel nur in zwei getrennten Ar- 42 Aufstellen und Inbetriebsetzen der Vorrichtungen.

Es liegt in der Natur der Sache, daß Vorrichtungen dann am besten ausgenutzt werden können und die meisten Ersparnisse am einzelnen Werkstück bringen, wenn mit ihnen un- 38 Aufstellen und Inbetriebsetzen der Vorrichtungen. unterbrochen gearbeitet werden kann; denn wenn sie erstmalig aufgestellt und ausprobiert sind, entstehen keine weiteren Unkosten mehr, außer solchen, die durch den natürlichen Verschleiß verursacht werden. Ein Dauerbetrieb ist wegen der mangelnden hohen Stückzahl in den meisten Werkstätten jedoch nicht möglich, so daß mit den Vorrichtungen nur zeitweise, mit kleineren oder größeren Unterbrechungen, gearbeitet werden kann.

83 darzustellen versucht ist, durch zwangsweises Durchfedern der Bohrstange. Für das genaue Ausfluchten der Vorrichtung hat sich das in Abb. 84 dargestellte Verfahren bewährt. Es wird eine genau gearbeitete Zwischenkegelhülse benutzt, die man im Innenkegel der Bohrspindel wegen des Fehlens des Mitnehmerlappens anreiben kann. Durch einseitiges Tragen kann man feststellen, ob und in welcher Richtung die Vorrichtung auf dem Maschinentisch noch verändert werden muß. Dieses Verfahren ist aber noch recht zeitraubend und kann nur verantwortet werden, wenn es nur verhältnismäßig selten wiederholt werden muß.

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