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By Ing. Rud. Hesse (auth.)

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Spezieller Teil I: Die Eingriffe in der Bauchhöhle

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook documents mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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Der Lichtbogen ist stets auf jene Stelle zu richten, an welcher ein genügender Einbrand erzielt werden muß, wobei die Elektrode entweder geradlinig oder zickzackartig geführt wird. Die Schweißraupen sollen - je nach der Wandstärke - in Längen von 30 mm bis höchstens 50 mm gezogen werden. Durch ein leichtes, rasches Hämmern der noch warmen Schweißnaht wird eine Verringerung der Spannungen sowie größere Dichtheit der Naht erzielt. Zur Vermeidung gefährlich werdender Schweißspannungen soll langsam geschweißt werden , damit die Temperatur in der nächsten Umgebung der Schweißnaht höchstens handwarm wird.

Berdies ist für eine sehr gute Lüftung des Schweißraumes - wenn möglich mittels eines VentilatorsVorsorge zu treffen. Bei Bronzeschweißungen kann man durch nachträgliches Ausglühen und Abschrecken in kaltem Wasser die Festigkeitseigenschaften der Schweißnaht verbessern. e) Kupfer. Das Schweißen von Kupfer bereitet in Anbetracht seiner hohen Wärmeleitfähigkeit, die ungefähr sechsmal so groß ist wie beim Eisen, gewisse Schwierigkeiten. Je nach der Größe und Art des Werkstückes muß die Stromstärke entsprechend hoch eingestellt werden, was am besten durch aufmerksame Beobachtung der Schweiße geschieht.

Es ist richtig, die Schweißfuge nur so breit abzuschrägen (Abb. 89), als dies zum guten Durchschweißen des Querschnittes erforderlich ist. Ausführliche Angaben für die gebräuchlichen Blechstärken von 8, 10, 12, 15 und 20 mm sowie 25 mm wurden bereits im Abschn. 13 gemacht. Abb. 9. Fehler, die der Schweißer vermeiden soll. 43 Es ist falsch, die Nahtwurzel A (Abb. 90) nicht gründlich durchzuschweißen und die oberen Blechränder bei B nicht gut verlaufend zu verschweißen, weil in beiden Fällen Kerben entstehen, die - manchmal schon bei verhältnismäßig geringer Belastung - die Ursache eines Bruches der Schweißnaht bilden.

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