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By Rupert Riedl

Nicht zuletzt durch die analytischen Leistungen der Naturwissenschaften wurde unser Weltbild in immer mehr und kleinere Fraktionen zerlegt. So magazine es nützen, sich wieder um das Komplexe und Ganzheitliche zu kümmern, um Interdisziplinarität und Synoptik. In seinem neuesten Buch untersucht Rupert Riedl die Struktur- und Funktionszusammenhänge, die wir als "komplex" bezeichnen. Er analysiert auf brilliante paintings und Weise die Bestimmung, das Auftreten, die Bedeutung und letztlich den fachlichen Umgang mit der Komplexität.

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Aber auch in den weit verbreiteten, rationa- Welcherart Kenntnis wir nun besitzen 43 listischen Positionen der Philosophie und Wissenschaftstheorie verhält man sich so, als ob in der Logik ein sicheres Fundament für die Beurteilung kenntnisgewinnender Prozesse gegeben wäre. Wir erinnern uns dagegen an die Feststellung, daß die Kette aus Kommunikation, Sprache und Logik eben eine von der Wahrnehmung der außersubjektiven Wirklichkeit verschiedene Entwicklung genommen hat. Wobei deren ,Wahrheit' nichts mit empirischer Erfahrung zu tun hat, sondern sich mit der Hoffnung auf ,innere Widerspruchsfreiheit' des jeweils erdachten Systems begnügt.

Es hat in der Tradition der idealistischen Philosophie und des Christentums bis heute überdauert. Von Aristoteles (384-322 v. ) stammt eine weltlichere Deutung. Er hat angenommen, daß die ,Teilchen', die unsere Sinne zusammensetzen, mit jenen der Außenwelt eine Ähnlichkeit besitzen, so daß sie auf solche Weise zusammenpassen. Man kann geteilter Meinung sein, ob damit eine komplette Erkenntnistheorie gegeben sei. Im Grunde ist es aber jene Annahme, die Naturwissenschaftler landläufig voraussetzen.

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