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By W. Vahlensieck (auth.), Prof. Dr. med. W. Vahlensieck (eds.)

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Spezieller Teil I: Die Eingriffe in der Bauchhöhle

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book files mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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H. daß es auch bei einer 16 normalen Harnsäureausscheidung (450-650 mg in 24 Std) bei disponierendem Urin-pH zu einer Harnsäuresteinbildung kommen kann. Bei einem Überschuß an Harnsäure und einem pH über 5,8 überwiegt der Ausfall von Natrium- und Ammonium-Urat. Differentialdiagnostische Schwierigkeiten ergeben sich gelegentlich dadurch, daß eine Hyperurikämie keineswegs immer mit einer Hyperurikosurie einhergeht. So kommt es bei Störungen, die mit einer Erhöhung der Laktat-Konzentration einhergehen (Fruktosezufuhr, Glukose-6-Phosphatase-Mangel) zu einer Hyperurikämie, bei sekundär verminderter renaler Elimination.

Ist die Darstellung von Nierenbeckenkelchsystem und Harnleiter bis zu 30 Minuten erfolgt, aber noch nicht sehr intensiv, sind weitere Aufnahmen in stündlichem Abstand bis zur kompletten Darstellung angeraten. Ist bis zu 30 min kaum eine Darstellung des Nierenbeckenkelchsystems zu erkennen, andererseits aber eine Kontrastmittel-Anreicherung im Parenchym ("Nephrographie"), genügt es, weitere Aufnahmen in 4-6-stündigem Abstand zu machen, wobei nicht selten die optimale Darstellung bis zum Konkrement erst nach 12-24 Std gelingt.

Insbesondere BoYCE und GARVEY (1956) sahen diese Auffassung durch die Tatsache bestätigt, daß die organische Substanz parallel zu der konzentrischen Schichtung in den Steinen eingeschlossen gefunden wurde. Sie folgerten daraus, daß die Matrix eine architektonische Rolle bei der Harnsteinbildung spiele. Infrage wurde diese These durch experimentelle Beobachtungen von VERMEULEN et al. (1950) gestellt, die harnsteinähnliche Verkrustungen auf einer Drahtschlinge erzeugen konnten, obwohl mit ultrafiltrierten Harnen, d.

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