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By Edmund Husserl, Dirk Fonfara

Grundlegend für Husserls Phänomenologie sind die beiden Methoden der eidetischen und der phänomenologischen Reduktion. Für den Band wurden Forschungsmanuskripte zur Lehre vom Wesen ausgewählt, die Husserl zwischen 1891 und 1935 verfasste. Analog zu den Phasen, in denen er seine Lehre modifizierte, ist der Band in five Teile gegliedert. Damit dokumentiert diese erste Veröffentlichung zu Husserls Eidetik alle Phasen und systematischen Schwerpunkte: von den Anfängen bis zur Abfassung der „Krisis“ – mit Texten aus bislang unveröffentlichten Manuskripten.

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Sollen wir nun sagen, diesen beiden wohne ein ein identisches Sein, die Gattung beziehungsweise Spezies? Müssen wir Spezies und Einzelfall unterscheiden? Wir sprechen ja von der Farbe Rot, von der Gattung Farbe, Qualität etc. Wir sagen: die Figur Dreieck, die Tugend der Wahrhaftigkeit etc. 1) Man kann hier die Ansicht vertreten, es sei überhaupt nicht zwischen Fällen und Spezies zu unterscheiden, weil die Spezies Teil ist in jedem der Gegenstände, die an ihm teilhaben, aber eben ein überall identischer Teil.

3 Denn zum einen gehöre das faktische Ich mit all seinen Phantasien, Varianten und mit seinem Eidos als einem vermöglichen subjektiven Gebilde der faktischen Welt an, zum anderen vollziehe sich das freie Phantasieren meiner selbst, indem meine Wahrnehmungen, Erinnerungen und Einfühlungen variiert werden, d. h. letztlich meine für mich seiende Welt. 4 Trotz der in einigen späteren und späten Texten des vorliegenden Bandes aufgeworfenen und durchdachten Probleme hat Husserl gleichwohl von seiner eidetischen Variationsmethode in produktiver Weise durchgehend Gebrauch gemacht und somit ebenso den Anspruch beibehalten, durch seine transzendentale Phänomenologie als 1 Ebd.

Den Herausgebern der Husserliana und Direktoren des Husserl-Archivs Leuven, Prof. Dr. Ullrich Melle und Prof. Dr. Rudolf Bernet, danke ich ebenso für ihre die Arbeiten voranbringenden Empfehlungen und Verbesserungsvorschläge auf den jährlich stattfindenden Besprechungen der Husserl-Archive Leuven und Köln. Prof. Dr. Dieter Lohmar, Leiter des Husserl-Archivs Köln, und Dr. Rochus Sowa (Leuven) danke ich darüber hinaus für ihre wertvollen Nachlass-Forschungen und ihre daraus hervorgegangenen Auflistungen der für diese Edition in Frage kommenden unveröffentlichten Manuskripte.

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